ANWENDUNGSFELDER

Man kann nur das verbessern, was man vorher gemessen hat.

Das Einsatzgebiet von Energiemesstechnik ist vielfältig. Zur Motivation des Einsatzes gibt es zusammenfassend 3 Kernbereiche:

Analyse von Energieverbrauchern

Analyse der Auslastung von Verteilerstationen

Definition von Energiekennzahlen


Oft können alle 3 Kerngebiete verbunden oder kombiniert werden. Der Einsatz von Energiemesstechnik schafft durch das Messen die Grundlage für eine erste Analyse, sowie einer späteren Optimierung.


MAN KANN NUR DAS VERBESSERN, WAS MAN VORHER GEMESSEN HAT.

Getreu diesem Motto haben wir im Laufe der letzten 10 Jahre sehr viele Erfahrungen bei der Auswertung von Messungen sammeln können. Unsere Kunden schätzen unser Know How unserer Ingenieure und Techniker und zeihen uns oft als Ratgeber bei der Auswertung zur Seite. Ein paar dieser Erfahrungen haben wir in Form von kleinen Geschichten abgebildet.


KOMPLETTLÖSUNGIN DER ÜBERSICHT

WIR LASSEN SIE TEILHABEN AN UNSEREN ERFAHRUNGEN

DAS TORFWERK

DER KUNSTSTOFF HERSTELLER

WELCHE FÖRDERUNGEN KANN EIN UNTERNEHMEN KOMBINIEREN?

Die Geschäftsführung eines Torf Werkes stand vor der Herausforderung die Produktion auszubauen und die Kapazitäten zu erhöhen.

Investitionen im 7-stelligen Bereich waren notwendig. Es gab Förderprogramm um die Investitionen zinsvergünstigt zu finanzieren, parallel war es möglich einen Teil der Investitionen gefördert zu bekommen. Basis für die Förderung war eine Effizienzanalyse im Vorfeld, sowie im Nachgang nach der Investition. Voraussetzung für die Förderung war eine Einsparung der Energiekosten von mindestens 20%, die nachgewiesen werden mussten.  

Durch die Messungen im Vorfeld und im Nachgang konnte eine Einsparung von 37% nachgewiesen werden. Die Integration der Messtechnik hat zusätzlich dazu geführt, dass die Lastspitze am Haupt Trafo überwacht werden konnte und durch eine integrierte Regelung des Lastmanagements zusätzliche 5-stellige Beträge über das laufende Kalenderjahr eingespart werden konnten.

WELCHEN NUTZEN HAT EIN ENERGIECOCKPIT?

Die Geschäftsführung eines Kunststoff Herstellers stand vor der Herausforderung, aufgrund des hohen Jahresverbrauchs, weiterhin hohe EEG Umlage Kosten zu zahlen, oder vor der Alternative, ein Energiemanagement System dauerhaft einzuführen. Der Jahresverbrauch lag bei über 1. Mio. kWh und der Anteil der Stromkosten an der gesamten Brutto Wertschöpfung bei über 14%.

Durch diese Parameter war es dem Unternehmer nun möglich, ein Teil der EEG Umlage zurück erstattet zu bekommen, in seinem Fall war es ein 6-stelliger Betrag. Durch die Entscheidung zur Einführung der DIN ISO 50001 waren die Voraussetzungen zur Antragsstellung geschaffen. Natürlich hat die Implementierung auch viel Geld gekostet, jedoch lag der Ertrag bereits im 2. Jahr deutlich höher, als die Kosten.

Durch die Integration von Messtechnik über 3 Stufen konnten die Hauptverbraucher der Maschinen gemessen und Energiekennzahlen auf Produkt Ebene gebildet werden. Es wurden Kompressoren gefunden, die am Wochenende für 700 Euro Strom verbraucht haben, obwohl gar nicht produziert wurde. Durch die Veränderung von Produktionsabläufen und Optimierungen in der Fertigung war es möglich geworden, innerhalb von 3 Jahren 20 % der Energiekosten einzusparen.

DAS RATHAUS

DIE SCHULE

DAS RATHAUS, WAS KANN MAN SPAREN?

Welches Optimierungspotential ergibt sich in einem Rathaus?

Diese Frage hat sich ein Bürgermeister gestellt und mit einer Strommessung für Aufklärung gesorgt.

Ein Rathaus ist ein sehr belebtes Objekt bedingt durch Mitarbeiter und täglichem Publikumsverkehr.

Jedes Rathaus verfügt über Computer, Server sowie Beleuchtung. Diese Verbraucher sind abhängig von der Nutzung der Mitarbeiter. Weitere Verbraucher sind Lüftungssysteme, teilweise Klimaanlagen oder Heizungen.

Eine Messung im Sommer über 2 Wochen in dem Rathaus hat ergeben, dass die Lüftungsanlagen, sowie Klima und Heizung nicht aufeinander abgestimmt waren und teilweise sogar gegen einander arbeiteten. Durch diese fehlerhafte Einstellung der Anlagen, ergab sich ein Mehrverbrauch von über 25%.

Die Messung hat darüber hinaus aufgezeigt, dass die Beleuchtung in den Fluren in der Nacht durchgängig brannte und die PC’s für die IT Überwachung in der Nacht nicht abgeschaltet wurden.

Durch die Änderung dieser Verhaltensweisen und durch die Optimierung der Belüftungsanlage konnte eine Einsparung von 32% erreicht werden, mit sehr geringen Investitionen. Die Investition in die Messung hat sich für den Kunden nach bereits 3 Monaten amortisiert.

DIE SCHULE, WO GIBT ES EINSPARUNGEN?

Welches Optimierungspotential ergibt sich in einer Schule?

Eine Schule ist ein kommunales Gebäude mit oft mehreren Bereichen: Büro Bereich der Lehrer, Kantine oder Küche, Unterrichtsräume, Sporthalle.

Mehrere Messungen in Schulen haben ergeben, dass sich Schulen einmal vom Verbrauch vergleichen lassen und es oft am Verhalten der Menschen liegt, wie hoch der Verbrauch ausfällt. Das häufigste Optimierungspotential fand sich im Bereich Beleuchtung. Das Licht wurde in der Nacht oft eingeschaltet gelassen. Die einfache Installation von Bewegungsmelder schuf hier Abhilfe zur Verbrauchsoptimierung.

Ein weiterer wesentlicher Anteil am Verbrauch waren Lüftungen. Diese waren nicht optimal dem Nutzerprofil entsprechend angepasst und blieben auch im Nachtbetrieb aktiv. Eine Lüftung sollte im Nachtbetrieb auf eine reduziertes Verhalten eingestellt werden, dies betraf hier speziell den Bereich der Sporthalle.

Mehrere Messungen in diesem Bereich konnten ein Benchmarking definieren und genaue Energiekennzahlen ableiten.

Das Result ergab ein Optimierungspotential von 15% in allen Messungen.   

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